BILDUNGS- UND

SOZIALHILFSWERK

FÜR HÖRBEEINTRÄCHTIGTE


Der Zusammenschluss von Vereinen, Gruppen und Einrichtungen, die mit hörbeeinträchtigten Menschen arbeiten (seit Jänner 1996, ursprünglich Österr. Gehörlosenbildungswerk/ÖGBW), führte im März 2002 zur Gründung des Bildungs- und Sozialhilfswerks für Hörbeeinträchtigte.  Aktuell ist das BSH nun ein Verein, in dem engagierte Personen Projekte entwickeln und durchführen, in denen besonders die Betroffenen selbst aktiv mitarbeiten.

Die Intention ist die Lebenssituation hörbeeinträchtigter bzw. tauber Menschen im Sinne einer bewussten Inklusion nachhaltig zu verbessern.


 

ARBEITSINHALTE

Sammlung spezieller Erkenntnisse im Bereich Hörbeeinträchtigung in Bezug auf verschiedene Kommunikationsformen (Gebärdensprache, visuell unterstützte Kommunikation, Verhaltensstrategien, technische Hilfen uä.)
Verbesserung der Bildungssituation tauber Menschen, beginnend vom Kleinkind bis zu den Erwachsenen. Bewusstseinsänderung der Gesellschaft zu förderlichem Umgang mit tauben bzw. allen Menschen mit Hörbeeinträchtigung
Beratung für Betroffene, Angehörige und relevante Einrichtungen Auskünfte zu speziellen Angeboten bzgl. technischer Hilfen, Kontakt-, Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten
Ausrichtung auf ein selbstbestimmten Leben trotz Hörbeeinträchtigung

Das Vereinsziel soll erreicht werden durch :

Initiation, Förderung und Durchführung von entsprechenden Projekten, die neue Erkenntnisse bringen, um für Kommunikation, Erziehung, Bildung und Begleitung hörbeeinträchtigter Menschen hilfreich zu sein
Betrieb von speziellen Bildungseinrichtungen, Förderung von Einrichtungen zur Frühförderung, Lernhilfe, Erwachsenenbildung
Installation und Betrieb von Beratungsstellen
Koordination von Arbeitsgruppen und Einrichtungen, die mit oder für hörbeeinträchtigten Menschen arbeiten
Individuelle Förderung und ggf. Begleitung hörbeeinträchtigter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener;
spezielle Altenbetreuung
und Infotransfer durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit


 

LEITUNGSORGAN   gewählt bis 2020

Vereinsleiter:   Dietmar Böte
Vereinsleiterstv.
: Gerfried Kahl
Sekretärin:
  Josefine Waldhauser
 

Rechnungsprüfer:   Albert Schuch und Sandra Schiestl 


 

PROJEKT  ZENTRUM HÖREN

...ein BERATUNGS-, BILDUNGS- UND SOZIALZENTRUM im Bereich Hörbeeinträchtigung

Nach 4-jähriger Vorarbeit wurde am 27. Feber 2004, durch Initiative der Gehörlosenseelsorge, das ZENTRUM HÖREN eröffnet. Zielgruppe dieser Einrichtung sind zum einen die Betroffenen selbst, d.h. Menschen mit Hörminderung ("Schwerhörige"), CI-Träger, Gehörlose - d.h. taube Menschen  (ehem. "Taubstumme") und Spätertaubte, zum anderen auch deren Angehörige und jeder Informations- und Kontaktsuchende im Bereich Hörbeeinträchtigung.

Seit ca. 1996 (Eröffnung des ersten Gehörlosenbildungszentrums) schien sich die Entwicklung im "Kärntner Landesverband der Gehörlosenvereine" mehr hin zu einer Öffnung zu bewegen. Kontakte und gemeinsame Aktivitäten mit den anderen hörbeeinträchtigten Gruppen über die "Gehörlosengrenzen" hinweg, zeigten die Notwendigkeit einer breiteren Kooperation. In den folgenden Jahren ist durch den Aufbau von Kinderhort, Sozialreferat, "Arbeitsgemeinschaft für Schwerhörige" und anderen Einrichtungen, ergänzend zum Landesverband, eine breite Basis für eine Zusammenarbeit entstanden. Das Projekt war darum auch eine Zusammenfassung schon bestehender Einrichtungen mit einigen Ergänzungen.

Wesentlich ist das möglichst enge Zusammenarbeiten der verschiedenen Gruppen, ob taub oder andere Form der Hörbeeinträchtigung, das trotz Schwierigkeiten ein übergeordneter Wert bleibt. Dass Zusammenarbeit mit Gehörlosen dennoch schwierig blieb, zeigten die nachfolgenden Jahre.

 

Weitere Details, Übersicht über die Struktur, die Entwicklungsgeschichte und eine Übersicht der Einrichtungen, hier....

 

> Projektentstehung (im Archiv)

> Projektstruktur


letztes Protokoll in Textformat (pdf)
           > in GS für PC (wmv)
           > in GS für Handy (mp4)


Statuten (pdf)